Psychologie
Psychologie wird oftmals als "die Wissenschaft der mentalen Prozesse und Verhaltensweisen" definiert.
Heutzutage gibt es zwei grundlegende Strömungen: die Genetiker und die Verhaltensforscher, quasi "Natur gegen Bedürfnisse". Die Genetiker neigen dazu zu glauben, dass sich menschliches Verhalten von Vererbung und Instinkt ableiten lässt. Oft genug wird in den Medien berichtet, dass neue Studien den Beweis für eine "genetische Neigung" gefunden hätten, zum Beispiel das "Raucher-Gen". Dies bestärkt die allgemeine Weltsicht darüber, dass bestimmte Verhaltensweisen in der menschlichen DNA fest verankert wären und dass sogar subtile Nuancen des Verhaltens, wie zum Beispiel die Neigung zu Süchten, genetisch oder instinktgesteuert seien.
Die Verhaltensforscher andererseits sehen das menschliche Wesen als ein Produkt der Konditionierung durch seine Umwelteinflüsse. Daher lägen die Ursprünge der Handlungen einer Person in dessen Erfahrungen, angestoßenen Denkprozessen oder in gelerntem Wissen. Der Mechanismus des Handelns/Glaubens sei nicht durch Vererbung oder Instinkt gesteuert, sondern durch Erlerntes.
Welche der zwei Strömungen ist nun wichtiger? Selbstverständlich sind beide in bestimmten Punkten relevant. Unser Bestreben nach "Überleben und Reproduzieren" ist genetisch sozusagen "eingebrannt", ist doch dieses Bestreben direkt mit unserem fundamentalen Überlebenswillen gekoppelt. Die Mittel, die einem das Überleben ermöglichen, gründen sich jedoch komplett auf einer sozialen Konditionierung. Wenn eine Person in einer von Knappheit und Armut durchzogenen Gesellschaft aufwächst, mit nur begrenzten Arbeitsplätzen, wird sie stärker dazu tendieren, illegale Mittel einzusetzen, um zu überleben ... jedenfalls eher, als ein Mittelschicht-Arbeiter, der seine grundlegenden Bedürfnisse befriedigen kann. Am anderen Ende des Spektrums wiederum finden wir eine wohlhabende Person, aufgezogen in einer elitären Familie und darauf konditioniert zu glauben, dass ihr Reichtum (oder auch gesellschaftlicher Rang) nur ein Statussymbol sei. Oft wird diese Person jene ausbeuten, die für sie arbeiten oder illegale Aktivitäten pflegen, um sich der sozialen Arroganz und Identität anzupassen, von der sie glaubt, dass sie real sei.
Unterm Strich ist es tatsächlich die "umweltbedingte Konditionierung", welche 99 % unserer Handlungen beeinflusst, unzählige Studien haben dies immer und immer wieder bewiesen. Menschen werden nicht wegen einer genetischen Neigung zu Alkoholikern, sondern weil sie durch Eltern oder Freunde beeinflusst wurden. Wenn ein Kind misshandelt wird, so wird es wahrscheinlich im Erwachsenenalter andere Kinder misshandeln. Wenn die Massenmedien ein bestimmtes Thema innerhalb einer Gesellschaft propagieren, zum Beispiel "Terrorismus", würde die Öffentlichkeit dazu konditioniert, all dies als wahr und als tatsächliche Bedrohung anzusehen, ungeachtet der tatsächlichen Realität. Tatsache ist, dass wir sich weiterentwickelnde, zerbrechliche Organismen sind, welche schon immer einem gewissen Grad von Beeinflussung und Konditionierung ausgesetzt waren.
Aber dieser "gewisse Grad" wird in großem Maße durch die sozialen und ideologischen Identifikationsmuster beeinflusst, welche uns darauf konditionierten, dass ein Leben ohne eben jene Muster "undenkbar" sei.
In genau diesem Bewusstseinszustand kommt dann die Lähmung mit ins Spiel, denn Nichts in der Natur könnte die Meinung stützen, unsere Aussagen und Gedanken seien jetzt und auch in Zukunft unfehlbar. (Denn) nur ein einziges Muster zeigt sich uns ganz deutlich - dass alle Elemente der Natur einem ständigen Wandel unterworfen sind. Dass Menschen sich mit den althergebrachten, festgefahrenen Ansichten identifizieren, um ihre persönliche Integrität zu wahren, ist eine ernsthafte Verzerrung unserer Welt, wird es doch als schlecht erachtet, wenn jemand "eines Besseren belehrt wird." Natürlich ist dies völlig absurd, lernen doch die meisten durch Belehrung - dies sollte nicht als Konsequenz gefürchtet werden.
Fritz Pearls sagte einmal: "Der Mensch ist das einzige Wesen, das seiner eigenen Entwicklung im Wege stehen kann". Das ist eine wichtige Erkenntnis, da unsere Glaubenssysteme, an welchen wir festhalten, um unsere Identität zu wahren, neuen und wechselnden Erkenntnissen und persönlichem Wachstum häufig im Wege stehen.
Die dominantesten Institutionen, welche diese Paralyse weiterführen wollen, sind die theistischen Religionen und das Finanzsystem. Theistische Religionen propagieren eine statische Weltsicht mit dem Glauben als Basis, welche jegliche Logik oder neue Information ablehnt. Das Finanzsystem aller Länder basiert auf dem Wettbewerb um Arbeit und somit Arbeit für Geld. Vereinfacht ausgedrückt, kann dieses "Wettbewerbssystem" nur durch den Selbsterhaltungstrieb aufrecht erhalten werden, denn dieser Trieb und die Zentrierung eigener Interessen führen zu statischen Institutionen, welche eine Veränderung lieber vermeiden wollen, hängt doch das Überleben ihres Geschäftszweiges, ihrer Regierung und so weiter ab. So kann es nicht weitergehen!
Heutzutage gibt es zwei grundlegende Strömungen: die Genetiker und die Verhaltensforscher, quasi "Natur gegen Bedürfnisse". Die Genetiker neigen dazu zu glauben, dass sich menschliches Verhalten von Vererbung und Instinkt ableiten lässt. Oft genug wird in den Medien berichtet, dass neue Studien den Beweis für eine "genetische Neigung" gefunden hätten, zum Beispiel das "Raucher-Gen". Dies bestärkt die allgemeine Weltsicht darüber, dass bestimmte Verhaltensweisen in der menschlichen DNA fest verankert wären und dass sogar subtile Nuancen des Verhaltens, wie zum Beispiel die Neigung zu Süchten, genetisch oder instinktgesteuert seien.
Die Verhaltensforscher andererseits sehen das menschliche Wesen als ein Produkt der Konditionierung durch seine Umwelteinflüsse. Daher lägen die Ursprünge der Handlungen einer Person in dessen Erfahrungen, angestoßenen Denkprozessen oder in gelerntem Wissen. Der Mechanismus des Handelns/Glaubens sei nicht durch Vererbung oder Instinkt gesteuert, sondern durch Erlerntes.
Welche der zwei Strömungen ist nun wichtiger? Selbstverständlich sind beide in bestimmten Punkten relevant. Unser Bestreben nach "Überleben und Reproduzieren" ist genetisch sozusagen "eingebrannt", ist doch dieses Bestreben direkt mit unserem fundamentalen Überlebenswillen gekoppelt. Die Mittel, die einem das Überleben ermöglichen, gründen sich jedoch komplett auf einer sozialen Konditionierung. Wenn eine Person in einer von Knappheit und Armut durchzogenen Gesellschaft aufwächst, mit nur begrenzten Arbeitsplätzen, wird sie stärker dazu tendieren, illegale Mittel einzusetzen, um zu überleben ... jedenfalls eher, als ein Mittelschicht-Arbeiter, der seine grundlegenden Bedürfnisse befriedigen kann. Am anderen Ende des Spektrums wiederum finden wir eine wohlhabende Person, aufgezogen in einer elitären Familie und darauf konditioniert zu glauben, dass ihr Reichtum (oder auch gesellschaftlicher Rang) nur ein Statussymbol sei. Oft wird diese Person jene ausbeuten, die für sie arbeiten oder illegale Aktivitäten pflegen, um sich der sozialen Arroganz und Identität anzupassen, von der sie glaubt, dass sie real sei.
Unterm Strich ist es tatsächlich die "umweltbedingte Konditionierung", welche 99 % unserer Handlungen beeinflusst, unzählige Studien haben dies immer und immer wieder bewiesen. Menschen werden nicht wegen einer genetischen Neigung zu Alkoholikern, sondern weil sie durch Eltern oder Freunde beeinflusst wurden. Wenn ein Kind misshandelt wird, so wird es wahrscheinlich im Erwachsenenalter andere Kinder misshandeln. Wenn die Massenmedien ein bestimmtes Thema innerhalb einer Gesellschaft propagieren, zum Beispiel "Terrorismus", würde die Öffentlichkeit dazu konditioniert, all dies als wahr und als tatsächliche Bedrohung anzusehen, ungeachtet der tatsächlichen Realität. Tatsache ist, dass wir sich weiterentwickelnde, zerbrechliche Organismen sind, welche schon immer einem gewissen Grad von Beeinflussung und Konditionierung ausgesetzt waren.
Aber dieser "gewisse Grad" wird in großem Maße durch die sozialen und ideologischen Identifikationsmuster beeinflusst, welche uns darauf konditionierten, dass ein Leben ohne eben jene Muster "undenkbar" sei.
In genau diesem Bewusstseinszustand kommt dann die Lähmung mit ins Spiel, denn Nichts in der Natur könnte die Meinung stützen, unsere Aussagen und Gedanken seien jetzt und auch in Zukunft unfehlbar. (Denn) nur ein einziges Muster zeigt sich uns ganz deutlich - dass alle Elemente der Natur einem ständigen Wandel unterworfen sind. Dass Menschen sich mit den althergebrachten, festgefahrenen Ansichten identifizieren, um ihre persönliche Integrität zu wahren, ist eine ernsthafte Verzerrung unserer Welt, wird es doch als schlecht erachtet, wenn jemand "eines Besseren belehrt wird." Natürlich ist dies völlig absurd, lernen doch die meisten durch Belehrung - dies sollte nicht als Konsequenz gefürchtet werden.
Fritz Pearls sagte einmal: "Der Mensch ist das einzige Wesen, das seiner eigenen Entwicklung im Wege stehen kann". Das ist eine wichtige Erkenntnis, da unsere Glaubenssysteme, an welchen wir festhalten, um unsere Identität zu wahren, neuen und wechselnden Erkenntnissen und persönlichem Wachstum häufig im Wege stehen.
Die dominantesten Institutionen, welche diese Paralyse weiterführen wollen, sind die theistischen Religionen und das Finanzsystem. Theistische Religionen propagieren eine statische Weltsicht mit dem Glauben als Basis, welche jegliche Logik oder neue Information ablehnt. Das Finanzsystem aller Länder basiert auf dem Wettbewerb um Arbeit und somit Arbeit für Geld. Vereinfacht ausgedrückt, kann dieses "Wettbewerbssystem" nur durch den Selbsterhaltungstrieb aufrecht erhalten werden, denn dieser Trieb und die Zentrierung eigener Interessen führen zu statischen Institutionen, welche eine Veränderung lieber vermeiden wollen, hängt doch das Überleben ihres Geschäftszweiges, ihrer Regierung und so weiter ab. So kann es nicht weitergehen!
Soziologie
Soziologie wird oft als "Das Studium der Gesellschaft und menschlicher Interaktion" definiert.
Dieses Feld betrachtet kognitive und materielle, soziale Strukturen. Ein Beispiel einer kognitiven, sozialen Struktur ist die etablierte Institution der Religion und wie ihre Handlungen das kollektive Bewusstsein prägen. Zum Beispiel propagieren christliche Abtreibungsgegner, dass das menschliche "Leben" ein separater Teil der Natur sei und das Töten eines menschlichen Fötus falsch ist. Gleichzeitig befürwortet das wettbewerbsorientierte Finanzsystem die Vorstellung, dass der "Wettbewerb" der produktivste Zustand ist, in dem sich ein Mensch überhaupt befinden kann.
Materielle, soziale Strukturen hingegen sind meist recht offensichtlich, sie existieren in Form von großen Firmen und Regierungen und haben beide großen Einfluss auf die Gesellschaft. Natürlich fließen Teile der materiellen Strukturen ebenfalls in die kognitive Ebene, haben doch alle Firmen und Regierungen eine Ideologie hinter sich stehen. Ein normales soziologisches Thema behandelt die "menschliche Natur" und ihren Effekt auf das kollektive Bewusstsein. Beispielsweise wird den meisten Menschen beigebracht, dass Menschen von Natur aus miteinander wetteifern und Dinge wie die Einteilung in soziale Schichten oder Hierarchien "normale menschliche Tendenzen" seien. Das ist ein Trugschluss.
Wenn man sich zum Beispiel ein Rudel Löwen ansieht, erkennt man eine soziale Hierarchie und Wettstreit, meist um Futter. Solche Vergleiche verleiten die Menschen zu glauben, solche Dinge (Krieg, Gier, Neid, Ego usw.) seien in der menschlichen Gesellschaft normale Vorkommnisse. Was dabei übersehen wird, sind die in jedem Fall auftretenden Unwelteinflüsse. Das Löwenrudel lebt in einer Welt der Knappheit. Sie haben nicht die Fähigkeit Fallen zu bauen, um mehr Futter zu erbeuten, auch ist kein Futter "auf Abruf" erhältlich. Sie müssen jagen und miteinander kämpfen. So wird der Wettstreit auf natürlichem Wege geschaffen, denn die Löwen MÜSSEN sich aggressiv untereinander verhalten, um zu überleben. Gleichzeitig wird eine Hierarchie um den stärksten Löwen herum aufgebaut, welcher seine Überlegenheit durch eine Einteilung seines Rudels ausübt. Ähnliches passiert momentan in der menschlichen Gesellschaft. Seit dem Beginn seiner Existenz lebt der Mensch in einer ähnlichen Form der Knappheit. Während die Zeit voranschritt wurde er "zivilisierter" aufgrund seiner Fähigkeit, Dinge zu erschaffen. Im Gegensatz zu Löwen kann der Mensch Werkzeuge erschaffen und Prozesse in Gang setzten, welche ihn von besonders lästigen Arbeiten oder Problemen erlösen, also somit die Knappheit reduzieren.
Wenn wir diese Erkenntnisse berücksichtigen werden wir erkennen, das sich das menschliche Verhalten radikal verändern und sich von Wettbewerb, Dominanz und sozialen Schichtungen wegbewegen wird, wenn wir die Knappheit auf den fundamentalsten Ebenen ausrotten.
Veraltete Ideologien, die den Gegebenheiten der Gegenwart einfach nicht standhalten können, wie die theistischen Religionen, verstärken den Mythos, dass der Mensch/die Gesellschaft auf eine bestimmte Art und Weise aufgebaut ist, zusätzlich. Zum Beispiel unterstellt die katholische Religion, dass der Mensch "mit der Sünde geboren wird".
Dies ist absurd, veraltet und basiert auf einem primitiven Verständnis menschlichen Verhaltens. Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Gandhi-Baby und einem Hitler-Baby. Es ist das Umfeld, dass einen Menschen und folglich die Gesellschaft formt (und umgekehrt).
Daher kann eine wirkliche soziologische Veränderung nur durch die Abschaffung der Umstände, welche abweichendes Verhalten verursachen und die Gesellschaft vergiften, stattfinden. Gefängnisse, Polizei und Gesetze sind schlicht und ergreifend "Flickwerk" und haben die Tendenz, die Situation auf Dauer eher zu verschlechtern.
Letzten Endes bedarf es einer völligen Neugestaltung unserer Kultur, um das menschliche Verhalten zum Besseren zu wenden.
Dieses Feld betrachtet kognitive und materielle, soziale Strukturen. Ein Beispiel einer kognitiven, sozialen Struktur ist die etablierte Institution der Religion und wie ihre Handlungen das kollektive Bewusstsein prägen. Zum Beispiel propagieren christliche Abtreibungsgegner, dass das menschliche "Leben" ein separater Teil der Natur sei und das Töten eines menschlichen Fötus falsch ist. Gleichzeitig befürwortet das wettbewerbsorientierte Finanzsystem die Vorstellung, dass der "Wettbewerb" der produktivste Zustand ist, in dem sich ein Mensch überhaupt befinden kann.
Materielle, soziale Strukturen hingegen sind meist recht offensichtlich, sie existieren in Form von großen Firmen und Regierungen und haben beide großen Einfluss auf die Gesellschaft. Natürlich fließen Teile der materiellen Strukturen ebenfalls in die kognitive Ebene, haben doch alle Firmen und Regierungen eine Ideologie hinter sich stehen. Ein normales soziologisches Thema behandelt die "menschliche Natur" und ihren Effekt auf das kollektive Bewusstsein. Beispielsweise wird den meisten Menschen beigebracht, dass Menschen von Natur aus miteinander wetteifern und Dinge wie die Einteilung in soziale Schichten oder Hierarchien "normale menschliche Tendenzen" seien. Das ist ein Trugschluss.
Wenn man sich zum Beispiel ein Rudel Löwen ansieht, erkennt man eine soziale Hierarchie und Wettstreit, meist um Futter. Solche Vergleiche verleiten die Menschen zu glauben, solche Dinge (Krieg, Gier, Neid, Ego usw.) seien in der menschlichen Gesellschaft normale Vorkommnisse. Was dabei übersehen wird, sind die in jedem Fall auftretenden Unwelteinflüsse. Das Löwenrudel lebt in einer Welt der Knappheit. Sie haben nicht die Fähigkeit Fallen zu bauen, um mehr Futter zu erbeuten, auch ist kein Futter "auf Abruf" erhältlich. Sie müssen jagen und miteinander kämpfen. So wird der Wettstreit auf natürlichem Wege geschaffen, denn die Löwen MÜSSEN sich aggressiv untereinander verhalten, um zu überleben. Gleichzeitig wird eine Hierarchie um den stärksten Löwen herum aufgebaut, welcher seine Überlegenheit durch eine Einteilung seines Rudels ausübt. Ähnliches passiert momentan in der menschlichen Gesellschaft. Seit dem Beginn seiner Existenz lebt der Mensch in einer ähnlichen Form der Knappheit. Während die Zeit voranschritt wurde er "zivilisierter" aufgrund seiner Fähigkeit, Dinge zu erschaffen. Im Gegensatz zu Löwen kann der Mensch Werkzeuge erschaffen und Prozesse in Gang setzten, welche ihn von besonders lästigen Arbeiten oder Problemen erlösen, also somit die Knappheit reduzieren.
Wenn wir diese Erkenntnisse berücksichtigen werden wir erkennen, das sich das menschliche Verhalten radikal verändern und sich von Wettbewerb, Dominanz und sozialen Schichtungen wegbewegen wird, wenn wir die Knappheit auf den fundamentalsten Ebenen ausrotten.
Veraltete Ideologien, die den Gegebenheiten der Gegenwart einfach nicht standhalten können, wie die theistischen Religionen, verstärken den Mythos, dass der Mensch/die Gesellschaft auf eine bestimmte Art und Weise aufgebaut ist, zusätzlich. Zum Beispiel unterstellt die katholische Religion, dass der Mensch "mit der Sünde geboren wird".
Dies ist absurd, veraltet und basiert auf einem primitiven Verständnis menschlichen Verhaltens. Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Gandhi-Baby und einem Hitler-Baby. Es ist das Umfeld, dass einen Menschen und folglich die Gesellschaft formt (und umgekehrt).
Daher kann eine wirkliche soziologische Veränderung nur durch die Abschaffung der Umstände, welche abweichendes Verhalten verursachen und die Gesellschaft vergiften, stattfinden. Gefängnisse, Polizei und Gesetze sind schlicht und ergreifend "Flickwerk" und haben die Tendenz, die Situation auf Dauer eher zu verschlechtern.
Letzten Endes bedarf es einer völligen Neugestaltung unserer Kultur, um das menschliche Verhalten zum Besseren zu wenden.
Technologie
Wenn man bedeutende Institutionen unserer sozialen Struktur und gesellschaftlichen Ideologie betrachtet, so heben sich zuerst Regierungen, Politiker und Unternehmen als die leitenden Organe hervor, die für unsere Lebensqualität verantwortlich sind. Das ist natürlich korrekt, aber nur zu einem gewissen Grad.
Mit der Zeit haben die Menschen ein besseres Verständnis ihrer Umwelt und der in ihr wirkenden Prozesse erlangt und damit schließlich auch die Fähigkeit, diese Prozesse in all ihrer kreativen Pracht zu kopieren.
Das Ergebnis ist Technik, durch welche wir uns wesentlich von den Tieren abgrenzen. Wir sind in der Lage, Dinge mit enormen Auswirkungen herzustellen. Wenn wir zum Beispiel keine Kanalisationsrohre reinigen wollen, können wir eine Maschine dafür kreieren.
Zu Beginn des Industriezeitalters arbeitete die Mehrheit der Menschen in Fabriken. Heutzutage enthalten fast 90 % aller Fabriken Automatisierungstechnik. Diese ersetzte die Arbeiter, daraufhin entstand ein riesiger künstlicher Dienstleistungssektor, um die Menschen in bezahlter Beschäftigung zu halten.
Das Prinzip ist sehr durchsichtig. Die Konsequenz ist der ständige Kampf zwischen der maschinellen Automatisierung und der Bedeutung der menschlichen Arbeitskraft. Das bedeutet nicht, dass es für uns irgendwann nichts mehr zu tun gibt, im Gegenteil. Die Folge ist eher die Befreiung der Menschheit von Arbeit, die niemand freiwillig tun möchte, womit wir in die Lage versetzt werden, das zu tun, was wir wollen. Es ist anzumerken, dass die Gesellschaft heutzutage eine sehr negative Sichtweise bezüglich den Erwartungen an ihre Mitbürger vertritt. Wir glauben, dass jemand, der nicht arbeiten gehen muss, nur gelangweilt rumsitzen und nichts tun würde. Das ist eine absurde Stimmungsmache.
Der Begriff der "Freizeit" ist eine Erfindung des Geldwesens. Er wurde als ein Mittel der unterdrückenden, faschistischen Basis des Beschäftigungsapparates selbst erschaffen. Faulheit ist in Wahrheit nur eine Ausdrucksweise der Ablehnung des herrschenden Systems. Es ist eine Eigenart, die nur aufgrund der Unterdrückung und der geforderten Unterwürfigkeit existiert.
In einer echten Gemeinschaft würde es keine Unterscheidung zwischen "Arbeit" und "Freizeit" geben, da die Menschen dem nachgehen dürften, was immer sie interessiert. Um es aus einer anderen Position zu betrachten, muss man sich nur die Neugier und Wissbegierde von Kindern angucken. Sie wissen noch nicht einmal was Geld ist. Müssen sie mit Geld motiviert werden, um ihre Umwelt auf ihre spielerische Weise zu erforschen? Nein. Sie haben Eigeninteressen und verfolgen diese ohne jegliche äußere Anreize. Tatsächlich haben diejenigen, die unserer Gesellschaft am meisten hinterlassen haben, siehe Einstein, Newton oder Galileo, dies getan, ohne dem finanziellen Aspekt auch nur Beachtung zu schenken. Sie verfolgten lediglich ihre Interessen, ihre Forschungen - ihr Beitrag als Teil der Gesellschaft war ihre Belohnung.
So folgt, dass Geld einfach keine richtige Motivation darstellt und wer doch an seine Wirkung glaubt, der tut dies in der Annahme, dass Menschen faul und korrupt sind. Faulheit und Korruption sind aber das Ergebnis der Konditionierung unseres Gesellschaftssystems.
Um zu der Technologie zurückzukommen, sollten wir uns vor Augen halten, in welchem enormen Ausmaße unsere Lebensqualität von der Technik profitiert. Vom Rasenmäher bis zum Herzschrittmacher rettet Technik Leben und reduziert die Zeit, die wir für profane, schwierige oder gefährliche Tätigkeiten aufbringen müssen. Wenn man nur mal weit genug zurückblickt, stellt man fest, dass die technologische Entwicklung unser wichtigster Pfeiler ist. Das Streben nach sozial hilfreichen Technologien (keine Waffen) sollte die höchste Priorität unserer Kultur sein.
Technologischer Fortschritt wird durch eine bestimmte Denk- und Herangehensweise an Probleme erreicht: die wissenschaftliche Denkweise. Carl Sagan wurde einmal zitiert mit "Die Gesellschaft begrüßt die Errungenschaften der Wissenschaft, lehnt aber ihre Denkweise ab." Dies ist für die Moderne leider wahr, denn was die Öffentlichkeit nicht versteht, ist, dass Wissenschaft nicht nur ein Werkzeug ist. Es ist ein universell einsetzbarer Denkansatz, welcher auf unsere Gesellschaft auf ungeahnte Art und Weise anwendbar ist.
Es ist offensichtlich, dass Technologie unser Leben verbessert und als größter Befreier in materieller Sicht gilt. Also warum werden seine Methoden nicht auf die Gesellschaft als ganzes angewandt?
Augenscheinlich wird die wissenschaftliche Denkweise in begrenzten, isolierten Systemen verwendet, aber sie wurde nie auf breiter Ebene betrachtet. Dies beruht größtenteils auf einem uralten Konflikt zwischen der Logik der Wissenschaft und einer bevorzugten dogmatischen, veralteten und hochgradig geblendeten Weltanschauung.
Wenn wir die Möglichkeit hätten, eine Gesellschaft von Grund auf neu zu erschaffen, wie würden wir am effizientesten, nachhaltigsten und menschlichsten vorgehen? Genau das ist unser Ansatzpunkt. Offenkundig können wir nicht von vorne beginnen, aber der Standpunkt bleibt derselbe. Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns über Geld und die damit verbundenen Einschränkungen Gedanken zu machen und endlich beginnen, über unsere Möglichkeiten auf unserem Planeten im weitesten Sinne nachzudenken.
Dieser Weg führt uns zu der Idee der "ressourcenbasierten Ökonomie". Das "Venus Project" arbeitet seit langer Zeit an dem Konzept, seine Grundlagen sind schnell erklärt. Wir überwachen, erhalten und maximieren unseren Nutzen der weltweiten Ressourcen im Einklang mit der Informationsfreiheit und technologischem Fortschritt.
Bei dieser Sichtweise bleibt wenig Raum für eine subjektive Interpretation, da es eine wissenschaftlich hergeleitete Strategie für soziales Handeln ist. Von hier an ergeben sich die wissenschaftlichen Parameter genauso wie die Möglichkeiten von selbst.
Mit der Zeit haben die Menschen ein besseres Verständnis ihrer Umwelt und der in ihr wirkenden Prozesse erlangt und damit schließlich auch die Fähigkeit, diese Prozesse in all ihrer kreativen Pracht zu kopieren.
Das Ergebnis ist Technik, durch welche wir uns wesentlich von den Tieren abgrenzen. Wir sind in der Lage, Dinge mit enormen Auswirkungen herzustellen. Wenn wir zum Beispiel keine Kanalisationsrohre reinigen wollen, können wir eine Maschine dafür kreieren.
Zu Beginn des Industriezeitalters arbeitete die Mehrheit der Menschen in Fabriken. Heutzutage enthalten fast 90 % aller Fabriken Automatisierungstechnik. Diese ersetzte die Arbeiter, daraufhin entstand ein riesiger künstlicher Dienstleistungssektor, um die Menschen in bezahlter Beschäftigung zu halten.
Das Prinzip ist sehr durchsichtig. Die Konsequenz ist der ständige Kampf zwischen der maschinellen Automatisierung und der Bedeutung der menschlichen Arbeitskraft. Das bedeutet nicht, dass es für uns irgendwann nichts mehr zu tun gibt, im Gegenteil. Die Folge ist eher die Befreiung der Menschheit von Arbeit, die niemand freiwillig tun möchte, womit wir in die Lage versetzt werden, das zu tun, was wir wollen. Es ist anzumerken, dass die Gesellschaft heutzutage eine sehr negative Sichtweise bezüglich den Erwartungen an ihre Mitbürger vertritt. Wir glauben, dass jemand, der nicht arbeiten gehen muss, nur gelangweilt rumsitzen und nichts tun würde. Das ist eine absurde Stimmungsmache.
Der Begriff der "Freizeit" ist eine Erfindung des Geldwesens. Er wurde als ein Mittel der unterdrückenden, faschistischen Basis des Beschäftigungsapparates selbst erschaffen. Faulheit ist in Wahrheit nur eine Ausdrucksweise der Ablehnung des herrschenden Systems. Es ist eine Eigenart, die nur aufgrund der Unterdrückung und der geforderten Unterwürfigkeit existiert.
In einer echten Gemeinschaft würde es keine Unterscheidung zwischen "Arbeit" und "Freizeit" geben, da die Menschen dem nachgehen dürften, was immer sie interessiert. Um es aus einer anderen Position zu betrachten, muss man sich nur die Neugier und Wissbegierde von Kindern angucken. Sie wissen noch nicht einmal was Geld ist. Müssen sie mit Geld motiviert werden, um ihre Umwelt auf ihre spielerische Weise zu erforschen? Nein. Sie haben Eigeninteressen und verfolgen diese ohne jegliche äußere Anreize. Tatsächlich haben diejenigen, die unserer Gesellschaft am meisten hinterlassen haben, siehe Einstein, Newton oder Galileo, dies getan, ohne dem finanziellen Aspekt auch nur Beachtung zu schenken. Sie verfolgten lediglich ihre Interessen, ihre Forschungen - ihr Beitrag als Teil der Gesellschaft war ihre Belohnung.
So folgt, dass Geld einfach keine richtige Motivation darstellt und wer doch an seine Wirkung glaubt, der tut dies in der Annahme, dass Menschen faul und korrupt sind. Faulheit und Korruption sind aber das Ergebnis der Konditionierung unseres Gesellschaftssystems.
Um zu der Technologie zurückzukommen, sollten wir uns vor Augen halten, in welchem enormen Ausmaße unsere Lebensqualität von der Technik profitiert. Vom Rasenmäher bis zum Herzschrittmacher rettet Technik Leben und reduziert die Zeit, die wir für profane, schwierige oder gefährliche Tätigkeiten aufbringen müssen. Wenn man nur mal weit genug zurückblickt, stellt man fest, dass die technologische Entwicklung unser wichtigster Pfeiler ist. Das Streben nach sozial hilfreichen Technologien (keine Waffen) sollte die höchste Priorität unserer Kultur sein.
Technologischer Fortschritt wird durch eine bestimmte Denk- und Herangehensweise an Probleme erreicht: die wissenschaftliche Denkweise. Carl Sagan wurde einmal zitiert mit "Die Gesellschaft begrüßt die Errungenschaften der Wissenschaft, lehnt aber ihre Denkweise ab." Dies ist für die Moderne leider wahr, denn was die Öffentlichkeit nicht versteht, ist, dass Wissenschaft nicht nur ein Werkzeug ist. Es ist ein universell einsetzbarer Denkansatz, welcher auf unsere Gesellschaft auf ungeahnte Art und Weise anwendbar ist.
Es ist offensichtlich, dass Technologie unser Leben verbessert und als größter Befreier in materieller Sicht gilt. Also warum werden seine Methoden nicht auf die Gesellschaft als ganzes angewandt?
Augenscheinlich wird die wissenschaftliche Denkweise in begrenzten, isolierten Systemen verwendet, aber sie wurde nie auf breiter Ebene betrachtet. Dies beruht größtenteils auf einem uralten Konflikt zwischen der Logik der Wissenschaft und einer bevorzugten dogmatischen, veralteten und hochgradig geblendeten Weltanschauung.
Wenn wir die Möglichkeit hätten, eine Gesellschaft von Grund auf neu zu erschaffen, wie würden wir am effizientesten, nachhaltigsten und menschlichsten vorgehen? Genau das ist unser Ansatzpunkt. Offenkundig können wir nicht von vorne beginnen, aber der Standpunkt bleibt derselbe. Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns über Geld und die damit verbundenen Einschränkungen Gedanken zu machen und endlich beginnen, über unsere Möglichkeiten auf unserem Planeten im weitesten Sinne nachzudenken.
Dieser Weg führt uns zu der Idee der "ressourcenbasierten Ökonomie". Das "Venus Project" arbeitet seit langer Zeit an dem Konzept, seine Grundlagen sind schnell erklärt. Wir überwachen, erhalten und maximieren unseren Nutzen der weltweiten Ressourcen im Einklang mit der Informationsfreiheit und technologischem Fortschritt.
Bei dieser Sichtweise bleibt wenig Raum für eine subjektive Interpretation, da es eine wissenschaftlich hergeleitete Strategie für soziales Handeln ist. Von hier an ergeben sich die wissenschaftlichen Parameter genauso wie die Möglichkeiten von selbst.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit wird meist als Beständigkeit, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit wahrgenommen. Im Allgemeinen wird eine Tätigkeit als nachhaltig angesehen, wenn sie sich an einem dauerhaft gesunden Zustand orientiert. Allerdings ist dieser Ansatz nicht nur auf die physische, materielle Welt begrenzt - er findet auch in unseren Gedanken, unserem Glauben, Verhalten und der Gesellschaft als Ganzes seine Verwendung.
Ein nicht nachhaltiges Vorgehen wird über die Zeit zwingend negative Auswirkungen auf die Person, die Gesellschaft und/oder die Umwelt haben. Ein klassischer Fall ist unser aktueller Gebrauch von Öl als Energiequelle. Dies kann nicht als nachhaltig angesehen werden, da Öl nicht erneuerbar ist und bei Verbrennung die Umwelt belastet. Jedes Vorgehen, das unsere Ressourcen unumkehrbar verbraucht oder langzeitige Umweltverschmutzung erzeugt, ist mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit unvereinbar. Wenn ein Unternehmen große Mengen Abfall als Nebenprodukt erzeugt, ist die Produktion egal welches Endprodukts nicht nachhaltig.
Ebenso, wenn das benutzte Material und Fachwissen nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, wird die Haltbarkeit der Produkte beeinträchtigt. Dies wiederum führt zu der Erzeugung von mehr Müll, wenn es versagt oder überholt ist. In unserem gegenwärtigen auf Profit ausgerichteten Wirtschaftssystem wird fast jedes Produkt mit einer Schwachstelle hergestellt, auf Grund der Notwendigkeit, um Marktanteile zu konkurrieren. In anderen Worte, wenn zwei Unternehmen um den Markt eines Endprodukts kämpfen, müssen beide strategisch denken, wenn es um die Materialien und die Fertigung geht. Meist wird dabei die Qualität zugunsten geringerer Produktionskosten geopfert. Das Ergebnis ist ein Produkt, das viel schneller versagt als eines, das mit Bedacht und qualitativ hochwertigen Materialien hergestellt wurde.
Dies würde in unserem jetzigen System aus zwei Gründen nicht passieren: 1) Ein Unternehmen, welches das beste Design und die besten Materialien verwendet, würde höchstwahrscheinlich höhere Produktionskosten haben und konkurrenzunfähig werden. 2) Würden Konsumgüter eine lange Zeit überdauern, gäbe es keinen Bedarf für Reparaturen, Aktualisierungen und schließlich Ersatz. Hohe Umsatzeinbußen und ein Verlust vieler Arbeitsplätze in der Industrie wären die Folge, die Wirtschaft wird belastet.
Definitionsgemäß ist dies keine nachhaltige Entwicklung, da die eingebaute Ineffizienz des Wirtschaftssystems letztlich unnötige Überproduktion, Abfall und Umweltverschmutzung verursacht.
Dies führt uns zu unnachhaltigen Ideologien.
Eine unnachhaltige Ideologien führt eine Person oder Gruppe unausweichlich dazu, unnachhaltig vorzugehen. Beispielsweise ist der Grund dafür, dass eine Fabrik minderwertige Materialien zu minderwertigen Produkten verarbeitet, während unverhältnismäßige Mengen an Müll produziert werden, in Wahrheit das Ergebnis höherer Kräfte, bekannt als Profitsystem oder Geldwesen. In einem Profitsystem gibt es keine Entlohnung für Nachhaltigkeit, da das System auf Wettbewerb und Regeneration stützt. Unter diesen Umständen ist Nachhaltigkeit immer dem Gewinn nachrangig, da Gewinn für ein Unternehmen überlebenswichtig ist und auf Kostenreduktion und Umsatzsteigerung basiert. Demzufolge sind die unnachhaltigen Geschäftsmethoden aller Industrien das Ergebnis eines grundlegenden Fehlers in der ideologischen Wirtschaftsstruktur.
Theoretisch würden die Meisten zustimmen, dass ein Überfluss an Ressourcen zusammen mit den erträglichsten Materialien für eine maximale Haltbarkeit und Effizienz erstrebenswert ist. Allerdings werden diese Vorstellungen in unserem Weltfinanzsystem nicht beachtet. Belohnt wird stattdessen Knappheit. Knappheit und beabsichtigter Wertverlust werden belohnt, da sie in kurzer Zeit einen hohen Durchsatz bei Gewinn und Arbeitsplätzen garantieren. Leider geht dieser kurzfristige Profit auf Kosten langfristiger Zerstörung. Das System der freien Marktwirtschaft, zusammen mit anderen Untergruppen wie Kommunismus, Sozialismus und Faschismus, ist eine unnachhaltige Ideologie, da es einen eingebauten Hang zum Umwelt- und Gesellschaftsmissbrauch hat. Um es deutlicher auszudrücken: Eine Welt, die mit sich selbst um Arbeit, Ressourcen und Überleben kämpft, ist eine unnachhaltige Welt, da ihr ein externes Gewissen fehlt. Nun drängt sich die Frage auf: "Wie sieht eine nachhaltige Ideologie aus?"
Während sich mit der menschlichen Evolution immer wieder neue Antworten auf diese Frage ergeben, haben wir heutzutage die wissenschaftliche Methode oder Verfahrensweise. Einfach gesagt ist dies ein Beobachtungsprozess, welcher durch die modernsten Lernmethoden, Messverfahren, Testverfahren und Versuchsdurchführungen die Gültigkeit einer bestimmten Theorie oder möglicherweise den Lösungsansatz für ein bestimmtes Problem darstellt.
Ein Beispiel dafür wäre ein Problem mit dem Auto. Wenn ein Auto nicht startet, wird ein logischer Denkprozess durchgeführt, um die Problemquelle zu finden. Dabei würde die Logik einen zunächst zur Spritmenge leiten, gefolgt vom Zündungsmechanismus usw. Genau das ist die wissenschaftliche Methode, angewandt bei einer Problembehebung. Eine nicht wissenschaftliche Verfahrensweise würde unter die Kategorie 'irrational' fallen. Es wäre beispielsweise irrational, die Reifen zu überprüfen, wenn das Auto nicht startet, da diese höchstwahrscheinlich nichts mit dem verantwortlichen Mechanismus zu tun haben. Leider ist unsere Herangehensweise an soziale Abläufe meist nicht auf Logik oder Methodik basierend, stattdessen ist sie überschüttet von Traditionen, Aberglauben und altmodischen Verhaltensregeln. Eine wissenschaftliche Herangehensweise an die Gesellschaftsabläufe, bei der Logik und Verstand benutzt werden, um auf soziale Probleme zu reagieren und sie auszuwerten, würde einen natürlichen Drang zu Nachhaltigkeit haben, da hierbei nichts getrennt oder isoliert behandelt werden kann. Mit anderen Worten, wir müssen aufhören die Welt durch die Scheuklappen von veralteten Systemen und Ideologien zu sehen und beginnen, sie so unvoreingenommen und umfassend wie möglich zu betrachten. Der einzige Weg, der dies unterstützt, ist die Wissenschaft, und die Gaben der Wissenschaft haben ihre Gültigkeit ohne Frage gezeigt. Deshalb ist es an der Zeit, die wissenschaftlichen Methoden auf das Gesellschaftssystem selbst anzuwenden.
Ein kurzer Blick auf die Arbeitsweisen, die heutzutage benutzt werden, zeigt eine grobe Vernachlässigung von Verstand, Logik und Anwendung der Wissenschaft. Unser Wirtschaftssystem basiert auf Tauschmitteln und zugeordneten Werten, die wenig mit den wahren Ressourcen und der Realität gemein haben. Die Religionen predigen noch immer Weltanschauungen, die längst von fortschrittlichem wissenschaftlichen Denken aufgehoben wurden. Unser Beschäftigungsapparat ist so aufgebaut, dass Menschen "angestellt" sein müssen, um Geld zu verdienen und zu überleben, während der wahre Beitrag dieser Arbeitsplätze meist suspekt ist. Arbeitsplätze sind oftmals nur dazu da, die Leute zu "beschäftigen", damit diese leben und das Wirtschaftssystem am Laufen halten können. Das ist eine Verschwendung von menschlichem Leben. In der Erkenntnis, dass unsere derzeitigen Gesellschaftselemente nicht nachhaltig sind, gibt es viele Aspekte zu beachten. Zusammenfassend, unser aller Leben auf Erden muss elementare Voraussetzungen bieten, die uns alle verbindet. Diese Voraussetzungen müssen so empirisch wie möglich sein und nicht auf Meinungen oder Vorhersagen beruhen. Aus wissenschaftlicher Sicht sehen wir, dass Rohstoffe und der menschliche Einfallsreichtum die wertvollsten Dinge sind, die wir haben. Menschliche Intelligenz und Bewusstsein verbunden mit einem durchdachten Management und Gebrauch der irdischen Rohstoffe sind wirklich die einzigen Kernpunkte. Alles andere baut sich darauf auf. Deshalb benötigen wir einen Ansatz, der Bildung, Technologie und Ressourcenmanagement in den Mittelpunkt stellt. Bis das geschehen ist, wird die Nachhaltigkeit bedroht sein. Das ist das Ziel des "Venus Project" und des "Zeitgeist Movement".
Ein nicht nachhaltiges Vorgehen wird über die Zeit zwingend negative Auswirkungen auf die Person, die Gesellschaft und/oder die Umwelt haben. Ein klassischer Fall ist unser aktueller Gebrauch von Öl als Energiequelle. Dies kann nicht als nachhaltig angesehen werden, da Öl nicht erneuerbar ist und bei Verbrennung die Umwelt belastet. Jedes Vorgehen, das unsere Ressourcen unumkehrbar verbraucht oder langzeitige Umweltverschmutzung erzeugt, ist mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit unvereinbar. Wenn ein Unternehmen große Mengen Abfall als Nebenprodukt erzeugt, ist die Produktion egal welches Endprodukts nicht nachhaltig.
Ebenso, wenn das benutzte Material und Fachwissen nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, wird die Haltbarkeit der Produkte beeinträchtigt. Dies wiederum führt zu der Erzeugung von mehr Müll, wenn es versagt oder überholt ist. In unserem gegenwärtigen auf Profit ausgerichteten Wirtschaftssystem wird fast jedes Produkt mit einer Schwachstelle hergestellt, auf Grund der Notwendigkeit, um Marktanteile zu konkurrieren. In anderen Worte, wenn zwei Unternehmen um den Markt eines Endprodukts kämpfen, müssen beide strategisch denken, wenn es um die Materialien und die Fertigung geht. Meist wird dabei die Qualität zugunsten geringerer Produktionskosten geopfert. Das Ergebnis ist ein Produkt, das viel schneller versagt als eines, das mit Bedacht und qualitativ hochwertigen Materialien hergestellt wurde.
Dies würde in unserem jetzigen System aus zwei Gründen nicht passieren: 1) Ein Unternehmen, welches das beste Design und die besten Materialien verwendet, würde höchstwahrscheinlich höhere Produktionskosten haben und konkurrenzunfähig werden. 2) Würden Konsumgüter eine lange Zeit überdauern, gäbe es keinen Bedarf für Reparaturen, Aktualisierungen und schließlich Ersatz. Hohe Umsatzeinbußen und ein Verlust vieler Arbeitsplätze in der Industrie wären die Folge, die Wirtschaft wird belastet.
Definitionsgemäß ist dies keine nachhaltige Entwicklung, da die eingebaute Ineffizienz des Wirtschaftssystems letztlich unnötige Überproduktion, Abfall und Umweltverschmutzung verursacht.
Dies führt uns zu unnachhaltigen Ideologien.
Eine unnachhaltige Ideologien führt eine Person oder Gruppe unausweichlich dazu, unnachhaltig vorzugehen. Beispielsweise ist der Grund dafür, dass eine Fabrik minderwertige Materialien zu minderwertigen Produkten verarbeitet, während unverhältnismäßige Mengen an Müll produziert werden, in Wahrheit das Ergebnis höherer Kräfte, bekannt als Profitsystem oder Geldwesen. In einem Profitsystem gibt es keine Entlohnung für Nachhaltigkeit, da das System auf Wettbewerb und Regeneration stützt. Unter diesen Umständen ist Nachhaltigkeit immer dem Gewinn nachrangig, da Gewinn für ein Unternehmen überlebenswichtig ist und auf Kostenreduktion und Umsatzsteigerung basiert. Demzufolge sind die unnachhaltigen Geschäftsmethoden aller Industrien das Ergebnis eines grundlegenden Fehlers in der ideologischen Wirtschaftsstruktur.
Theoretisch würden die Meisten zustimmen, dass ein Überfluss an Ressourcen zusammen mit den erträglichsten Materialien für eine maximale Haltbarkeit und Effizienz erstrebenswert ist. Allerdings werden diese Vorstellungen in unserem Weltfinanzsystem nicht beachtet. Belohnt wird stattdessen Knappheit. Knappheit und beabsichtigter Wertverlust werden belohnt, da sie in kurzer Zeit einen hohen Durchsatz bei Gewinn und Arbeitsplätzen garantieren. Leider geht dieser kurzfristige Profit auf Kosten langfristiger Zerstörung. Das System der freien Marktwirtschaft, zusammen mit anderen Untergruppen wie Kommunismus, Sozialismus und Faschismus, ist eine unnachhaltige Ideologie, da es einen eingebauten Hang zum Umwelt- und Gesellschaftsmissbrauch hat. Um es deutlicher auszudrücken: Eine Welt, die mit sich selbst um Arbeit, Ressourcen und Überleben kämpft, ist eine unnachhaltige Welt, da ihr ein externes Gewissen fehlt. Nun drängt sich die Frage auf: "Wie sieht eine nachhaltige Ideologie aus?"
Während sich mit der menschlichen Evolution immer wieder neue Antworten auf diese Frage ergeben, haben wir heutzutage die wissenschaftliche Methode oder Verfahrensweise. Einfach gesagt ist dies ein Beobachtungsprozess, welcher durch die modernsten Lernmethoden, Messverfahren, Testverfahren und Versuchsdurchführungen die Gültigkeit einer bestimmten Theorie oder möglicherweise den Lösungsansatz für ein bestimmtes Problem darstellt.
Ein Beispiel dafür wäre ein Problem mit dem Auto. Wenn ein Auto nicht startet, wird ein logischer Denkprozess durchgeführt, um die Problemquelle zu finden. Dabei würde die Logik einen zunächst zur Spritmenge leiten, gefolgt vom Zündungsmechanismus usw. Genau das ist die wissenschaftliche Methode, angewandt bei einer Problembehebung. Eine nicht wissenschaftliche Verfahrensweise würde unter die Kategorie 'irrational' fallen. Es wäre beispielsweise irrational, die Reifen zu überprüfen, wenn das Auto nicht startet, da diese höchstwahrscheinlich nichts mit dem verantwortlichen Mechanismus zu tun haben. Leider ist unsere Herangehensweise an soziale Abläufe meist nicht auf Logik oder Methodik basierend, stattdessen ist sie überschüttet von Traditionen, Aberglauben und altmodischen Verhaltensregeln. Eine wissenschaftliche Herangehensweise an die Gesellschaftsabläufe, bei der Logik und Verstand benutzt werden, um auf soziale Probleme zu reagieren und sie auszuwerten, würde einen natürlichen Drang zu Nachhaltigkeit haben, da hierbei nichts getrennt oder isoliert behandelt werden kann. Mit anderen Worten, wir müssen aufhören die Welt durch die Scheuklappen von veralteten Systemen und Ideologien zu sehen und beginnen, sie so unvoreingenommen und umfassend wie möglich zu betrachten. Der einzige Weg, der dies unterstützt, ist die Wissenschaft, und die Gaben der Wissenschaft haben ihre Gültigkeit ohne Frage gezeigt. Deshalb ist es an der Zeit, die wissenschaftlichen Methoden auf das Gesellschaftssystem selbst anzuwenden.
Ein kurzer Blick auf die Arbeitsweisen, die heutzutage benutzt werden, zeigt eine grobe Vernachlässigung von Verstand, Logik und Anwendung der Wissenschaft. Unser Wirtschaftssystem basiert auf Tauschmitteln und zugeordneten Werten, die wenig mit den wahren Ressourcen und der Realität gemein haben. Die Religionen predigen noch immer Weltanschauungen, die längst von fortschrittlichem wissenschaftlichen Denken aufgehoben wurden. Unser Beschäftigungsapparat ist so aufgebaut, dass Menschen "angestellt" sein müssen, um Geld zu verdienen und zu überleben, während der wahre Beitrag dieser Arbeitsplätze meist suspekt ist. Arbeitsplätze sind oftmals nur dazu da, die Leute zu "beschäftigen", damit diese leben und das Wirtschaftssystem am Laufen halten können. Das ist eine Verschwendung von menschlichem Leben. In der Erkenntnis, dass unsere derzeitigen Gesellschaftselemente nicht nachhaltig sind, gibt es viele Aspekte zu beachten. Zusammenfassend, unser aller Leben auf Erden muss elementare Voraussetzungen bieten, die uns alle verbindet. Diese Voraussetzungen müssen so empirisch wie möglich sein und nicht auf Meinungen oder Vorhersagen beruhen. Aus wissenschaftlicher Sicht sehen wir, dass Rohstoffe und der menschliche Einfallsreichtum die wertvollsten Dinge sind, die wir haben. Menschliche Intelligenz und Bewusstsein verbunden mit einem durchdachten Management und Gebrauch der irdischen Rohstoffe sind wirklich die einzigen Kernpunkte. Alles andere baut sich darauf auf. Deshalb benötigen wir einen Ansatz, der Bildung, Technologie und Ressourcenmanagement in den Mittelpunkt stellt. Bis das geschehen ist, wird die Nachhaltigkeit bedroht sein. Das ist das Ziel des "Venus Project" und des "Zeitgeist Movement".
Spiritualität
Offenbar hat Spiritualität für jeden von uns eine andere Bedeutung. Eine Standarddefinition könnte lauten: "Ein Gefühl für eine tiefere Bedeutung und einen höheren Sinn; Ein Gefühl für das eigene Selbst und für die Verbundenheit mit etwas, 'das größer ist als das Selbst'.
Momentan scheinen Religion und Mystizismus das Monopol auf Spiritualität zu haben. Theistische Religionen sehen eine 'Beziehung zu Gott' oder einem göttlichen Schöpfer, als eine spirituelle Beziehung, während Mystiker oft eine Beziehung zu einer 'übernatürlichen' Kraft empfinden. Der Punkt ist, dass Spiritualität so gut wie immer mit einer 'Beziehung' auf einer bestimmten Ebene zusammenhängt. Spiritualität wird meistens mit dem 'Sinn' oder dem 'Platz' im Leben einer Person in Verbindung gebracht... was immer das auch sein mag.
So subjektiv diese Dinge auch sein können, wir beginnen Veränderungen in diesen Vorstellungen zu erkennen da sozialer Fortschritt den Weg für Erkenntnisse bereitet, die sich gegenüber den Herausforderungen der Zeit bewähren. In der modernen Zeit haben wir die Möglichkeit weit in unsere Vergangenheit zu blicken und zu untersuchen, was unsere Vorfahren für 'real' hielten. Anschließend können wir diese Vorstellungen mit unseren heutigen Erkenntnissen vergleichen. Viele "spirituelle Praktiken" der Vergangenheit existieren nicht mehr aufgrund von gewonnener Erkenntnisse über natürliche Phänomene. Beispielsweise wurden in frühen Religionen Tiere für bestimmte Zwecke 'geopfert'... dies geschieht heute kaum noch da sich die Sinnlosigkeit eines solchen Vorgehens im Bezug auf den gewünschten Effekt herausgestellt hat. Ebenso selten bedienen sich Menschen Regentänzen um das Wetter zu beeinflussen... heute verstehen wir wie Wetterabläufe entstehen und rituelle Praktiken haben keine nachweisbaren Effekt.
Auf ähnliche Weise hat das Beten zu einem Gott für einen bestimmten Wunsch, nachweislich kaum einen Effekt auf das Endergebnis - von der Tatsache, dass es für einen personifizierter Schöpfer keine wissenschaftlichen Belege gibt, ganz zu schweigen... stattdessen werden diese oft von alten Traditionen oder historisch-literarischen Spekulationen abgeleitet.
Heutige Religionen scheinen ihre Wurzeln in vielerlei Hinsicht in einer falsche Wahrnehmung von Lebensprozessen haben. Beispielsweise wird eine Weltsicht präsentiert, welche den Menschen auf eine andere Ebene als die übrigen Elemente der Natur stellt. Dieses 'spirituelle Ego' hat über Generationen zu dramatischen Konflikten - nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen uns und der Natur geführt.
Allerdings hat die Wissenschaft im Laufe der Zeit gezeigt, dass Menschen exakt den selben Naturkräften unterliegen wie alles andere auch. Wir haben gelernt, dass wir die selben atomaren Substrukturen wie Bäume, Vögel und alle anderen Lebensformen aufweisen. Wir haben gelernt, dass wir nicht ohne die Elemente der Natur leben können... wir brauchen saubere Luft um zu atmen, Nahrung zu essen, die Energie der Sonne, etc. Wenn wir diese symbiotische Beziehung des Lebens verstehen, werden wir uns bewusst, dass, zumindest was die 'Beziehungen' betrifft, unsere Beziehung zum Planeten die wichtigste und schwerwiegendste ist. Die Wissenschaft ist das Medium in welchem dies zum Ausdruck kommt, da uns die wissenschaftliche Methodik Einblick in diese natürlichen Prozesse gewährt. So können wir besser verstehen, wie wir in das gesamte System des Lebens 'passen'.
Dies könnte man 'spirituelles' Erwachen nennen.
Diese wissenschaftlich bewiesene Erkenntnis besagt, dass sich Menschen nicht von irgend einer anderen Form der Natur unterscheiden, während unsere Integrität nur so gut ist wie die Integrität unserer Umwelt von der wir ein Teil sind. Dieses Bewusstsein präsentiert eine völlig andere 'spirituelle' Weltanschauung, da sie den Gedanken von Wechselbeziehung und Verbindung im Kern erzwingt.
Die Vernetzung des Lebens in seiner Gesamtheit ist nicht zu leugnen und es ist die fortwährende 'Beziehung' von totaler Vernetzbarkeit, die von der Gesellschaft nicht allumfassend gesehen wird. Folglich weichen unsere Verhaltensweisen und unsere Wahrnehmungen weit von der Linie der Natur ab... und sind deshalb destruktiv.
Die Natur selbst ist unser Lehrer und unsere sozialen Institutionen und Philosophien sollten von dieser grundlegenden und 'spirituellen' Erkenntnis abgeleitet werden.
Momentan scheinen Religion und Mystizismus das Monopol auf Spiritualität zu haben. Theistische Religionen sehen eine 'Beziehung zu Gott' oder einem göttlichen Schöpfer, als eine spirituelle Beziehung, während Mystiker oft eine Beziehung zu einer 'übernatürlichen' Kraft empfinden. Der Punkt ist, dass Spiritualität so gut wie immer mit einer 'Beziehung' auf einer bestimmten Ebene zusammenhängt. Spiritualität wird meistens mit dem 'Sinn' oder dem 'Platz' im Leben einer Person in Verbindung gebracht... was immer das auch sein mag.
So subjektiv diese Dinge auch sein können, wir beginnen Veränderungen in diesen Vorstellungen zu erkennen da sozialer Fortschritt den Weg für Erkenntnisse bereitet, die sich gegenüber den Herausforderungen der Zeit bewähren. In der modernen Zeit haben wir die Möglichkeit weit in unsere Vergangenheit zu blicken und zu untersuchen, was unsere Vorfahren für 'real' hielten. Anschließend können wir diese Vorstellungen mit unseren heutigen Erkenntnissen vergleichen. Viele "spirituelle Praktiken" der Vergangenheit existieren nicht mehr aufgrund von gewonnener Erkenntnisse über natürliche Phänomene. Beispielsweise wurden in frühen Religionen Tiere für bestimmte Zwecke 'geopfert'... dies geschieht heute kaum noch da sich die Sinnlosigkeit eines solchen Vorgehens im Bezug auf den gewünschten Effekt herausgestellt hat. Ebenso selten bedienen sich Menschen Regentänzen um das Wetter zu beeinflussen... heute verstehen wir wie Wetterabläufe entstehen und rituelle Praktiken haben keine nachweisbaren Effekt.
Auf ähnliche Weise hat das Beten zu einem Gott für einen bestimmten Wunsch, nachweislich kaum einen Effekt auf das Endergebnis - von der Tatsache, dass es für einen personifizierter Schöpfer keine wissenschaftlichen Belege gibt, ganz zu schweigen... stattdessen werden diese oft von alten Traditionen oder historisch-literarischen Spekulationen abgeleitet.
Heutige Religionen scheinen ihre Wurzeln in vielerlei Hinsicht in einer falsche Wahrnehmung von Lebensprozessen haben. Beispielsweise wird eine Weltsicht präsentiert, welche den Menschen auf eine andere Ebene als die übrigen Elemente der Natur stellt. Dieses 'spirituelle Ego' hat über Generationen zu dramatischen Konflikten - nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen uns und der Natur geführt.
Allerdings hat die Wissenschaft im Laufe der Zeit gezeigt, dass Menschen exakt den selben Naturkräften unterliegen wie alles andere auch. Wir haben gelernt, dass wir die selben atomaren Substrukturen wie Bäume, Vögel und alle anderen Lebensformen aufweisen. Wir haben gelernt, dass wir nicht ohne die Elemente der Natur leben können... wir brauchen saubere Luft um zu atmen, Nahrung zu essen, die Energie der Sonne, etc. Wenn wir diese symbiotische Beziehung des Lebens verstehen, werden wir uns bewusst, dass, zumindest was die 'Beziehungen' betrifft, unsere Beziehung zum Planeten die wichtigste und schwerwiegendste ist. Die Wissenschaft ist das Medium in welchem dies zum Ausdruck kommt, da uns die wissenschaftliche Methodik Einblick in diese natürlichen Prozesse gewährt. So können wir besser verstehen, wie wir in das gesamte System des Lebens 'passen'.
Dies könnte man 'spirituelles' Erwachen nennen.
Diese wissenschaftlich bewiesene Erkenntnis besagt, dass sich Menschen nicht von irgend einer anderen Form der Natur unterscheiden, während unsere Integrität nur so gut ist wie die Integrität unserer Umwelt von der wir ein Teil sind. Dieses Bewusstsein präsentiert eine völlig andere 'spirituelle' Weltanschauung, da sie den Gedanken von Wechselbeziehung und Verbindung im Kern erzwingt.
Die Vernetzung des Lebens in seiner Gesamtheit ist nicht zu leugnen und es ist die fortwährende 'Beziehung' von totaler Vernetzbarkeit, die von der Gesellschaft nicht allumfassend gesehen wird. Folglich weichen unsere Verhaltensweisen und unsere Wahrnehmungen weit von der Linie der Natur ab... und sind deshalb destruktiv.
Die Natur selbst ist unser Lehrer und unsere sozialen Institutionen und Philosophien sollten von dieser grundlegenden und 'spirituellen' Erkenntnis abgeleitet werden.